Das ist Nelly mit 8 Wochen

 

 

.

Wie ich zu meiner Nelly kam.

Alles fing erst traurig an, eine Woche vorher musste ich meinen Sammy erlösen lassen "Darmkrebs" sagte der Tierarzt.

Mir ging es Der Maßen schlecht, dass ich nicht mal mehr aus dem Bett raus wollte,

warum auch? Sammy war ja nicht mehr da.

Ich hatte so ein richtiges, sorry...."leck mich am A.... " Gefühl.

Tagsüber saß ich im Park rum und heulte wenn ich einen Hund sah.

Meine Freundinnen konnten das nicht mehr mit ansehen, legten Geld zusammen, drückten es mir in die Hand und sagten

"suche dir einen Hund"

 

Also suchte ich mir eine Züchterin, schaute mich um und fand auch eine hübsche weiße Chi-Hündin.

Aber.... die Züchterin fand immer wieder eine andere Ausrede, warum sie mir die kleine Hündin nicht geben wollte oder konnte.

Mal gehörte die Hündin ihrer Tochter, mal wollte sie mit ihr züchten.

Dann fragte sie mich, ob ich es wohl zulassen würde, das sie mit der Hündin züchten dürfe auch wenn ich sie bekäme.

Wegen diesem hin und her suchte ich dann einfach mal im internet nach einem anderen kleinen Welpen.

Als ich da so im internet rum stöberte, sah ich da ein Bild von einem kleinen weißen Welpen.

Weiß, bis auf die hell braunen Ohren, mit einem hell und einem schwarz umrandeten Auge, 8 Wochen alt.

Ich rief sofort an und fragte ob das Hündchen noch zu haben währe.

Die Besitzerin erzählte mir , dass das Hündchen eigendlich morgens von einer anderen Familie abgeholt werden sollte, diese hatten sich aber nicht mehr gemeldet.

"Glück für mich"

Das letzte was ich am Telefon sagte war "ich komme sofort vorbei"

 

Gesagt getan...unterwegs dachte ich mir "du dumme Nuss, hast nicht mal gefragt was es für eine Rasse ist, noch welchen Geschlecht das Hündchen hat".

Was mache ich jetzt wenn der Hund groß wird?

 Mit diesem mulmigen Gefühl machte ich mich auf den Weg.

Na ja...so habe ich mich dann auf den Weg gemacht, auf halber Strecke blieb die Straßenbahn stehen.

Es kam eine Durchsage " wir streiken und fahren nicht weiter"

Oh jeh...was mache ich nun?

Wie komme ich jetzt zu meinen Hündchen?

Also rief ich erst einmal die Besitzer an und erzählte ihnen was los sei.

Das ich komme, es aber dauerte weil ich mit dem Rollstuhl unterwegs sei.

Eine Frau mit Kind sprach mich an, "wohin ich denn wolle?"

Ich erzählte es ihr und sie nahm mich mit, weil sie dort in der nähe wohnen würde.

"ha ha...in der nähe"

Weil ich ja im Rollstuhl unterwegs war wollte die Frau mit mir eine Abkürzung fahren, es war aber ein Umweg von zwei Stunden.

Als ich endlich bei der Familie ankam bei der ich mir das Hündchen ansehen konnte, fiel mir ein Stein vom Herzen.

Nelly so nannte ich das Hündchen war ein Chihuahua-zwerg Pekinesen Mädchen, ein Unfall.

Sie war der einzige weiße Welpe, ihre Geschwister waren alle hell braun.

Sie kam als Einzige zu mir und schnüffelte an mir, ihre Geschwister kamen nicht sondern blieben in ihre Kiste.

Hatte Nelly sich für mich entschieden?

War es auch bei ihr , Liebe auf den ersten Blick? Mir schien es so.

Ich nahm Nelly auf den Arm und sie schlief gleich ein.

Noch nie hatte ich so ein kleines Hündchen auf den Arm, konnte mir nicht mal sowas kleines Vorstellen.

Aber .....was mache ich jetzt, wenn die Züchterin sich doch entscheidet mir die Chi-Hündin zu geben?

Ich rief an und fragte was nun sei.

"Gott sei Dank" die Züchterin sagte ab.

Vor Freude hätte ich fast geweint, so froh war ich. 

Von diesem Tage an, an dem ich wusste Nelly gehört nun mir, ging es mir immer besser.

Für Nelly fing ich sogar wieder an mehr zu laufen.

Sie half und hilft mir durch so manche schwere Zeit und körperliche Schmerzen hinweg.

Dafür danke und liebe ich meine Nelly vom ganzen Herzen!